Traumasensible Begleitung, wenn das Leben zu viel wird – für Klarheit, Stabilität und neue Perspektiven.

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz bei 
emotionaler Belastung, Trauma und innerer Unruhe

Lichtvoll und klar - Svetlana Schneider

🌿 Wenn die Seele leise ruft – und der Körper laut reagiert

Viele Menschen kommen in meine Praxis mit Symptomen wie anhaltender Niedergeschlagenheit, Angstzuständen, Panikattacken, Erschöpfung oder innerer Unruhe. Oft stehen diese Beschwerden scheinbar für sich – doch nicht selten liegen ihre Wurzeln tiefer, in Erfahrungen, die das Nervensystem überfordert haben und nicht vollständig verarbeitet werden konnten.

Bin ich traumatisiert? 

Holen dich die Schrecken der Vergangenheit immer wieder ein? 

Wenn du eine oder mehrere von nachfolgenden Fragen mit einem „JA“ beantwortest, dann kann dich meine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz gut unterstützen.

  • Leidest du unter Schlafstörungen, Ängsten, dem Gefühl der Unverbundenheit und innerer Leere?
  • Holen dich die Bilder der schrecklichen Ereignisse immer wieder ein?
  • Erlebst du täglich unbegründete und heftige Gefühlschwankungen?
  • Kannst du deine Beziehungen nicht so gestalten, dass du dich dabei glücklich und erfüllt fühlst?
  • Arbeitest du oft bis zum Umfallen?
  • Kannst du das Alleinsein nur schwer aushalten?
  • Zweifelst du an dir und an dem Sinn deines Lebens?
  • Vermeidest du bestimmte Situationen,  welche dich in der Vergangenheit belastet haben?
  • Hast du wiederkehrende Albträume?
  • Glaubst du, dass du es nicht wert bist, glücklich zu sein?


Du bist es wert!

🧠 Was ist ein Trauma – und wie zeigt es sich?

Ein Trauma muss nicht immer ein spektakuläres Ereignis sein. Auch langanhaltender Stress, eine schwere Diagnose, der Verlust eines geliebten Menschen oder abrupte Veränderungen im Leben können eine sogenannte „Traumabrücke“ bilden – eine Belastung, die das innere Gleichgewicht erschüttert und sich in psychischen oder körperlichen Symptomen zeigt. 
Innerhalb des breiten Traumaspektrums rücken zunehmend auch Bindungstraumatisierungen in den Fokus – frühe Beziehungserfahrungen, die unser inneres Erleben nachhaltig prägen. Bindungstraumatisierungen entstehen meist in der frühen Kindheit. Sie treten auf, wenn ein Kind keine sichere emotionale Verbindung zu seinen primären Bezugspersonen aufbauen kann.

Ursachen sind oft wiederholte Erfahrungen von Vernachlässigung, emotionaler Unverfügbarkeit, inkonsistenter Fürsorge oder auch Missbrauch und Trennung.

Da das kindliche Nervensystem in dieser Phase besonders formbar ist, hinterlassen solche Erlebnisse tiefgreifende Spuren – oft ohne bewusste Erinnerung.

Die Folgen zeigen sich häufig erst im Erwachsenenalter: Schwierigkeiten in Beziehungen, instabiler Selbstwert, Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung oder die Tendenz zu Rückzug und emotionaler Überflutung.

Bindungstraumata beeinflussen die Fähigkeit zur Selbstregulation und können die Grundlage für spätere psychische Beschwerden wie Angststörungen, Depressionen oder chronische Erschöpfung bilden.

Die Bindungsforschung betont, wie wichtig sichere Beziehungserfahrungen und Feinfühligkeit sind, damit Kinder Vertrauen entwickeln und sich selbst regulieren lernen.

Viele Betroffene wissen nicht, dass ihre Beschwerden mit unverarbeiteten Erfahrungen zusammenhängen könnten. Sie kämpfen mit Anpassungsstörungen, Zwängen, Burnout oder diffusen Ängsten – und fühlen sich dabei oft allein oder unverstanden.

Ein traumasensibler therapeutischer Ansatz kann helfen, diese frühen Prägungen zu erkennen und neue Beziehungserfahrungen zu ermöglichen – als Grundlage für mehr innere Sicherheit und Selbstwirksamkeit.

Traumasensible Begleitung – behutsam und individuell

In meiner Praxis steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht die Diagnose. Jede Sitzung ist ein geschützter Raum, in dem du mit allem willkommen bist, was dich bewegt. Ich arbeite traumasensibel, ressourcenorientiert und mit viel Feingefühl für das, was gerade möglich ist. Dabei können Gespräche, Körperwahrnehmung, imaginative Techniken oder auch Elemente aus der Hypnosetherapie zum Einsatz kommen – immer abgestimmt auf deine Bedürfnisse und dein Tempo.

Meine Haltung ist geprägt von Respekt, Empathie und einem tiefen Vertrauen in die Selbstregulationskraft jedes Menschen. Ich begleite dich nicht als Expertin über dein Leben, sondern als aufmerksame Weggefährtin, die dich darin unterstützt, deine inneren Zusammenhänge zu erkennen und neue Handlungsspielräume zu entdecken. Es geht nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern darum, mit dem, was ist, in Kontakt zu kommen – und daraus neue Stabilität und Klarheit zu entwickeln

Wenn du dich in diesen Themen wiedererkennst, melde dich gern für ein unverbindliches Erstgespräch. Du musst nicht alles allein bewältigen – ich bin für dich da.

Wie ich dich begleite?

nach dem Ansatz der NI  - neurosystemische Integration® nach Verena König

Was bedeutet "neuro-systemisch"?

 Dieser Ansatz basiert auf den neuesten Erkenntnisse aus der Neurobiologie, vor allem der Polyvagaltherie. Unser Körper ist die Basis unseres Empfindens. Zur Traumaintegration gehört das Verständnis darüber, welche Spuren ein Trauma in unserem autonomen Nervensystem hinterlässt und welche Auswirkungen dieses auf unser Empfinden und Verhalten hat. Mit Hilfe neurosystemischer Interventionen werden die "Spuren" im Gehirn neu "verlegt", was zum anderen Empfinden und Verhalten führt.
Ein Trauma geschieht immer innerhalb eines Beziehungssystems. Daher erforschen wir die Traumdynamiken immer vor dem  Hintergrund dieser Systeme.

Was bedeutet "Integration"?

Integration bedeutet, sich und sein Leben als Ganzheit zu erleben. 
Die traumatischen Ereignisse werden dabei als ein Teil der eigenen Lebensgeschichte verstanden, die der Vergangenheit angehören und die Gegenwart nicht mehr negativ beeinflussen. Sie werden nicht mehr verdrängt oder bekämpft.

Die Integration stellt auch einen neurologischen Prozess dar, bei dem neue neuronale Netzwerke entstehen, die eine Selbstregulation des Nervensystems ermöglichen.
Nach einer gelungenen Integration kannst du in Frieden dein Leben und deine Beziehungen gestalten.

Ressourcenorientierte, integrative Traumatherapie 

Hypnosystemische Elemente

Ego-State-Therapie

Psychoedukation

EMDR

Moderne Hypnosetherapie

Traumasensible Achtsamkeit

Traumatherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Wie verläuft eine Therapie?

1) Sich kennenlernen

Die ersten 2 bis 4 Sitzungen dienen dazu, sich gegenseitig kennenzulernen. 

Bei einer  traumasensiblen Begleitung spielt die Beziehung zwischen der Therapeutin/der Coachin und der hilfesuchenden Person eine tragende Rolle, weil die Klientin/der Klient ein Gefühl von Sicherheit benötigt, um sich überhaupt dem Prozess der Traumaintegration zu öffnen. 

Daher ist es wichtig, dass die „Chemie stimmt“, damit du mit mir über alles offen und ehrlich sprechen kannst. Ich lerne während der ersten Sitzungen deine genaue Situation, dein Anliegen und deine Symptome kennen. 

Wenn ich dabei auf begleitende bzw. andere psychische Erkrankungen oder eine schwere Symptomatik einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung stoße, deren Behandlung außerhalb meines Kompetenzbereiches liegt, so werde ich mit dir offen darüber sprechen und dich darin unterstützen, passende Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Zum Schluss legen wir gemeinsam Ziele fest, die wir am Ende unserer Arbeit erreichen möchten.

Um diese Ziele zu erreichen, werde ich dir eine Vorgehensweise vorschlagen, die ganz auf deine Bedürfnisse und dein Anliegen abgestimmt ist. Wenn du damit einverstanden wirst, steigen wir in den therapeutischen Prozess der Traumaintegration ein.

2) Therapeutischer Prozess

Bei der Gestaltung des therapeutischen Prozesses orientiere ich mich an dem drei Phasen-Modell nach Pierre Janet.

Stabilisierung

Wir beginnen mit deiner Stabilisierung und mit der Aktivierung deiner Ressourcen. Das ist eine sehr schöne Phase, die dich stärken soll. Wir stärken dein Erleben im Hier und Jetzt, deine Selbstregulationsfähigkeit und weiten dein Stresstoleranzfester.

Konfrontation

So wirst du gut auf die zweite Phase der Konfrontation vorbereitet, auf die Phase der Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse. Dabei werde ich sehr darauf achten, dass du immer im Stresstoleranzfester bleibst und nicht in den Traumastrudel gerätst.

Integration

In dieser Phase werden die traumatischen Erlebnisse in das biographische Gedächtnis integriert. Die im therapeutischen Prozess gewonnen Ressourcen sollten noch einmal deutlich und greifbar gemacht werden, sodass sie dir nachhaltig und langfristig zur Verfügung stehen.

3) Nachsorge

Nach ca. 4 bis 6 Wochen nach dem Therapieende nehme ich noch einmal Kontakt zu dir auf. Dieses ca. 20-minütige Gespräch ist kostenfrei für dich. Du kannst mir berichten, wie es dir nach unserer Zusammenarbeit geht, ob noch weitere Fragen oder Themen sichtbar geworden sind, die du gemeinsam mit mir bewegen möchtest.

Gibt es Nebenwirkungen bei einer Therapie?

Darüber wird meiner Meinung nach viel zu wenig gesprochen. Daher ist es mir sehr wichtig, dich darüber aufzuklären.

1) Während der therapeutischen Prozesse können Veränderungen in der Wahrnehmungen von Affekten, Erlebnissen, Erinnerungen und Beziehungen erfolgen. Das führt möglicherweise zu einem veränderten Verhalten, was in deinem Umfeld vielleicht ambivalente Reaktionen verursachen kann.

2) Du arbeitest mit mir gemeinsam an der Integration von sehr unangenehmen, traumatischen Ereignissen, was dich in der aktuellen Situation belasten kann, auch wenn ich sehr darauf achte, dass es nicht zu einer Retraumatisierung kommt.

3) Im Laufe unserer Arbeit wachsen dein Bewusstsein und Wissen über dein Innenleben und die Fähigkeit zur Selbstregulation. Die Kompensationsstrategien, die früher anstelle der gesunden Selbstregulation standen, werden schwächer. Unter Umständen kann dein Wohlbefinden in der mittleren Phase der Therapie sinken, bevor es wieder steigt.

Behandlungsvertrag und Berufsordnung

Wir schließen nach dem Patientenrechtegesetz und dem  BGB einen Behandlungsvertrag ab. Ich halte mich an die Berufsordnung für Heilpraktiker für Psychotherapie, veröffentlicht auf der Website des Verbandes freier Psychotherapeuten (VFP), dessen Mitglied ich bin.